Vernetzung und Biodiversität unserer Natur

Vernetzen macht Sinn

Vernetzen heisst, die Ökoausgleichsflächen so zu gestalten, dass Tier- und Pflanzenarten, die in den intensiver genutzten Flächen nicht leben können, einen passenden Lebensraum finden. Dazu gehört, dass die Natur sich bewegen kann. Ökoausgleichsflächen sind Trittsteine, je näher sie einander rücken, desto mehr Arten schaffen den Sprung. Nur so können auch Tiere und Pflanzen zurückkehren, die in einem Gebiert bedrängt waren oder verschwunden sind.

 

Bei der Vernetzung soll sich auch die Qualität der Ökoelemente verbessern. Artenreichtum ist die Grundlage für stabile Ökosysteme. Vielfältige, dichte naturnahe Lebensräume schaffen ein erfreuliches Landschaftsbild und können sich zu einem Gütesiegel der Landwirschaft entwickeln.

 

Vernetzung Unterwald

Die Gemeinde Grosswangen entschied sich im Jahr 2009, die Vernetzung zu fördern und zu unterstützen. Seither ist auch unser Hof im Vernetzungsprojekt integriert. Die Ökofläche ist Lebensraum für Insekten und Kleinlebewesen und es gedeihen verschiedene Gräser und Wildblumen. Ein wichtiges Element sind die Hochstammbäume. Sie bieten Lebensraum für viele Vogelarten. Die Hecke bietet mit ihren einheimischen Sträuchern und Bäumen Unterschlupf, Nistplätze und Nahrung für viele Tiere. Weitere Elemente wie Asthaufen, Steinhaufen und Trockenmauern ergänzen den Lebensraum der Kleintiere. Der angrenzende Krautsaum bietet durch die Vielfalt an Pflanzen und Insekten den Bewohnern der Hecke Nahrung. Ein besonderes Schmuckstück sind die zwei Wildbienenhäuser. Diese, sowie die Nistkästen für Singvögel und die Tümpel entlang des Heubächlis fördern die Artenvielfalt.  

 

"Wenn die Biene von der Erde verschwindet,

dann hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben;

keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr,

keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr,

keine Menschen mehr..." (Albert Einstein)

 

Hecke Heubächli

Ein besonderes Naturerlebnis ist die Hecke am Heubächli. Im Jahr 1997 nahm "dieses Stück Erde" mit der Pflanzung der Hecke seinen Anfang. Mit viel Liebe erarbeitete Schwager Andreas Bienz eine wahre Naturoase. Herzlichen Dank. Besonders die kleinen Tümpel liegen ihm am Herzen. Verschiedene Wasserpflanzen erfreuen uns mit ihrer Blütenpracht und Wassertiere laden zum Beobachten ein. Schauen Sie beim nächsten Spaziergang näher hin!

Insektenhotel hilft Wildbienen und anderen Insekten
Sekundarschule-Abschlussarbeit von Martina Bienz über die Erstellung eines Insektenhotels für das Heckenprojekt am Heubächli.
Insektenhotel.pdf
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Unbezahl(te)bare Arbeit für die Natur
Ein spannender Artikel im Rottaler Anzeiger beschreibt das Naturprojekt Hecke und die Arbeit von Andreas Bienz.
Artikel Rotaler.pdf
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